Ab 2016 Lauf-Maut für Straßenläufe durch den DLV

Der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) will ab dem Jahr 2016 bei allen Laufveranstaltungen eine Gebühr in Höhe von einem Euro je Finisher erheben. Lauf-Veranstalter wittern Ausbeutung und fürchten um ihre Einnahmen. Der DLV will das Geld in die Förderung des Breitensports stecken.
Volksläufe sind beliebt wie selten zuvor. Beim Marathon in Berlin waren Ende September 40.000 Läufer am Start, und auch Läufe im Westen, wie der Rhein-Ruhr-Marathon oder der Halbmarathon am Phoenixsee in Dortmund, erfreuen sich großer Teilnehmerzahlen. Das hat der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) erkannt und für das Jahr 2016 eine Gebührenerhöhung angekündigt. Die Veranstalter fühlen sich ausgebeutet.Schützenhilfe bekommt der DLV vom Oberlandesgericht Düsseldorf, das im Jahr 2013 entschied, dass Sportverbände auch für solche Veranstaltungen Gebühren erheben dürfen, die gar nicht über einen Verein oder Verband angemeldet sind. Der Verband nahm das Urteil zum Anlass, die Gebühren für Läufe von Grund auf neu zu strukturieren. Pauschal sollen Laufveranstalter jetzt für jeden Läufer, der das Ziel erreicht, einen Euro an den DLV abdrücken. Bislang waren es von Landesverband zu Landesverband unterschiedlich bis zu 50 Cent.

In Frankreich dürfen nur die Verbände Läufe veranstalten

„Die Verbände werden so für ihre langjährige Basisarbeit honoriert“, rechtfertigt DLV-Vize Dr. Matthias Reick die Gebühren. Letztlich profitierten gewerbliche Lauf-Veranstalter vom Knowhow des Leichtathletikverbands, etwa beim Regelwerk oder bei der Einrichtung und Ausstattung von Verpflegungsstellen. „In Frankreich dürfen nur die Verbände Sportveranstaltungen organisieren“, blickt Reick über die Grenze und fügt hinzu: „In Deutschland haben wir keine Grundlage, Läufe zu verbieten, die nicht über den Verband angemeldet sind.“Das klingt, als fühle sich der DLV von privaten Veranstaltern ausgenutzt. Auf der einen Seite der Verband, der Nachwuchsarbeit leistet, Strukturen schafft, Trainer ausbildet, medizinisches Wissen anhäuft und ein Regelwerk erstellt – auf der anderen Seite kommerzielle Agenturen, die sich eben dieses Wissen zu Nutze machen, ohne den DLV dafür angemessen zu bezahlen.

Rund 100 Euro Teilnahmegebühr für einen Marathon

Sparkassenlauf

Sparkassenlauf 2014 – Brillenteiche

In der Tat wird bei Laufveranstaltungen viel Geld bewegt. Beim Berlin-Marathon werden rund 100 Euro fällig, in Hamburg kostet der Start je nach Zeitpunkt der Anmeldung zwischen 56 und 96 Euro. Und auch Läufe im Westen, wie der Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg, schlagen mit 40 bis 70 Euro zu Buche. Doch die Gebühren sind kein Selbstzweck. Für ihr Geld erhalten die Läufer Verpflegung entlang der Strecke, oft auch noch ein T-Shirt als Souvenir, eine Medaille und Freigetränke im Ziel – und jede Menge an Leistungen, ohne die eine Laufveranstaltung gar nicht möglich wäre: Streckenposten, gesperrte Straßen, Sanitäter. Die komplette Lauf-Infrastruktur kostet die Veranstalter viel Geld.

„Der Phoenixsee-Halbmarathon kostet 72.000 Euro “, sagt Volker Hartmann, Inhaber eines Laufgeschäfts in Dortmund. Gemeinsam mit einer Agentur organisiert er den Lauf in Dortmund-Hörde. Der größte Posten in den 20 bis 30 Euro Teilnahmegebühr ist dabei die Zeiterfassung. Der Dienstleister sorgt für das komplette Meldewesen, die Startnummern, Urkunden und die Auswertung der Zeiten für die rund 2000 Starter.

Kleinere Laufveranstaltungen verzichten gleich auf die teure Zeitmessung per Chip und halten die Laufzeiten ganz altmodisch mit der Stoppuhr fest. Den mageren Erlös der Läufe stecken die Organisatoren häufig in die Jugendarbeit ihres Vereins. Und ohne Sponsoren würde vermutlich gar nichts übrig bleiben. Hartmann ist froh darüber, einen festen Sponsoren-Stamm aus regionalen Unternehmen zu haben; und so mit dem Halbmarathon am Phoenixsee nicht in die Miesen zu kommen. Die Organisation einer Laufveranstaltung ist für Hartmann immer ein Drahtseilakt. „Es gibt eine Inflation von Läufen“, so der ehemalige Marathon-Läufer, Bestzeit 2:32,41 Stunden. „Die Läufer achten aufs Preis-/Leistungsverhältnis“, sagt Hartmann.
Und in diese Situation platzt aus Sicht der Veranstalter nun der DLV mit seiner angekündigten Gebührenerhöhung von bisher 30 Cent in NRW auf einen Euro je Finisher. „Die Veranstalter müssen die Erhöhung natürlich an die Läufer weitergeben“, so Hartmann. Der 53-Jährige sieht nicht einmal grundsätzlich ein Problem in der Erhöhung, klagt aber über Intransparenz: „Wir wissen nicht, was der DLV mit dem Geld macht.“
In nicht-olympische Disziplinen investieren

Das weiß der DLV auch noch nicht im Detail. Fest steht, so Reick, dass von dem einen Euro 60 Cent an den jeweiligen Landesverband und 40 Cent an den DLV gehen sollen. Mit dem Geld soll dann der Nachwuchs gefördert werden, ein konkretes Konzept ist derzeit in Arbeit. Ein Eckpunkt soll dann etwa die Förderung von nicht-olympischen Disziplinen werden, also beispielweise Crossläufen. Die sind bei Nachwuchsathleten sehr beliebt, werden aber nicht vom Innenministerium gefördert, weil sie nicht Teil des olympischen Programms sind. Der DLV erhofft sich über diese Förderung des Breitensports ein Überschwappen von Athleten in die olympischen Disziplinen.Auch der Schulsport soll, so Reick, von den Einnahmen profitieren, beispielsweise indem Leichtathletik-Trainer in den Betrieb der Offenen Ganztagsschulen gehen und dort mit den Kindern arbeiten, die ohnehin in der Schule sind und sich auf diese Weise den Weg zu einer Trainingsstätte sparen könnten. Momentan fehle vielen Landesverbänden das Geld, hauptamtliche Trainer zu beschäftigen – und wer tagsüber arbeitet, kann nicht gleichzeitig in der Schule mit Kindern trainieren. Auch im Sportunterricht solle die Leichtathletik fester verankert werden. Der DLV-Vize gesteht, dass in der Vergangenheit die Bedeutung der Leichtathletik für die allgemeine Fitness von Kindern nicht stark genug betont worden sei: „Wir haben den Ruf, nur Medaillengewinner züchten zu wollen. Das müssen wir ändern.“ Vielmehr sollten Kinder an den Ausdauersport herangeführt werden. In der Kultusministerkonferenz seien bereits entsprechende Ideen vorgetragen und „begeistert aufgenommen worden“, sagt Reick.

DLV verspricht transparente Verwendung der Gelder

Unversöhnlich stehen sich Veranstalter und Verband gar nicht gegenüber. Den Läufern gegenüber werden die Organisatoren eine Gebührenerhöhung um einen Euro plausibel erklären können. Vieles wird davon abhängen, mit welchem Konzept der Deutsche Leichtathletikverband letztlich den Breitensport fördern will. Vizepräsident Reick verspricht Transparenz: „Selbstverständlich geben wir Auskunft darüber, was mit den Geldern passiert und gewährleisten die notwendige Transparenz“, sagt er und versichert, alle Einnahmen seien „ausschließlich innerhalb der satzungsgebundenen Aufgaben zur Förderung der Leichtathletik zu verwenden.“
Quelle: derwesten.de

Viele vordere Platzierungen holten die Leichtathletik-Kinder des VfL Gladbeck 1921 bei den Mehrkampfmeisterschaften der Altersklassen U12 und U14 des Kreises Gelsenkirchen, die im Gelsenkirchener Stadion Lohmühle ausgetragen wurden.

Einen Doppelsieg gab es für den VfL bei den Mädchen im Vierkampf der Altersklasse W10. Franziska Fliß setzte sich mit 4 Siegen durch und kam deswegen nur 4 Ranglistenpunkten auf Rang 1, auf Rang 2 landete Sina Rapien, die in jeder Disziplin Platz 2 erreichte und somit 8 Ranglistenpunkte erhielt. Die jungen Damen erzielten im 50 m-Sprint 8,1 bzw. 8,3 sek, sprangen 1,10 m bzw. 1,02 m hoch, 3,54 bzw. 3,36 m weit und warfen den Schlagball 28,50 m bzw. 25,00 m weit. Sidney Reimann (8,5 s – 0,94 m – 3,35 m -14,50 m) kam auf Rang 4 mit 18 Ranglistenpunkten.

 

In der Altersklasse W11 hatten die VfL-Mädchen alles im Griff: Emily Klein siegte im Vierkampf mit 7 Ranglistenpunkten vor  Sophie Dier (13 P.), Christiane Berger (14 P.) und Malina Halfes (19 P.). Lena Hoffmann (Rang 7, 21 P.) und Lea Stwertetschka (Platz 9, 33 P.) vervollständigten das Team. Im einzelnen erreichten die Mädchen die Platzierungen mit folgenden Leistungen (50 m – Hoch – Weit – Schlagball):

  1. Emily Klein (7,9 sec – 1,34 m – 3,96 m – 40,00 m)
  2. Sophie Dier (8,2 sec – 1,14 m – 4,03 m – 35,00 m)
  3. Christiane Berger (8,0 sec – 1,22 m – 3,95 m – 28,00 m)
  4. Malina Halfes (7,8 sec – 1,10 m – 3,81 m – 21,00 m)

Gemeinsam mit Franziska Fliß bildeten die 4 Damen auch das siegreiche Team in der  Mannschaftswertung.

In der Altersklasse W12 gab es die bekannte Mehrkampfwertung nach dem  bekannten Punktesystem. Hier konnte sich Giulia Postel die Silbermedaille im Vierkampf mit 1539 Punkten sichern. Im 75 m-Lauf war sie dabei 11,2 sec schnell, sprang 3,63 m weit, 1,24 m hoch und warf den Ball 32,50 m weit.

Einen Doppelsieg gab es für die 12 jährigen Jungs. Luis Cruz-Behler siegte im Vierkampf mit 1472 Punkten in den Disziplinen 75 m – Weit – Hoch – Ballwurf (10,5 sec – 4,10 m – 1,16 m – 38,50 m). Auf Rang 2 landete Julian Winking (10,9 – 3,95 m – 1,36 m – 28,00 m) und Jan-Luca Rapien kam auf Rang 5 (11,9 sec – 3,50 m – 1,00 m – 32,50 m).

Bei besten äußeren Bedingungen feierten der Nachwuchs damit einen gelungenen Saison-Abschluss der Freiluft-Saison 2014.

Bei traumhaften Bedingungen erlebten die Leichtathleten des VfL Gladbeck 1921 mit ihrem Werfertag einen tollen Saisonabschluss. Höhepunkt der Veranstaltung war dabei der Westfalenrekord im Kugelstoßen, den Julia Ritter vom SuS Oberaden mit 17,51 im Kugelstoßen der weiblichen Jugend U18 erzielte. Damit liegt die junge Sportlerin, die auch im Diskuswurf mit 44,33 m siegte auf Rang 3 der deutschen Bestenliste im Kugelstoßen.

 

Trotz Ferienanfang waren auch einige Gladbecker Sportler auf dem Treppchen zu finden. Vincent Layes (TV) hat sich nach einer Schaffenspause mit ordentlichen 50,00 m und einem Sieg im Speerwurf der Männer zurück gemeldet. Sein Vereinskamerad Marcel von Czapiewski kam auf Rang 2 mit 49,07 m. Marcel erreichte noch zwei dritte Plätze im Diskuswurf mit 34,92 m und im Kugelstoßen mit 11,20 m.

 

Eine guten Abschluss erreichte auch Anne Berger vom Ausrichter VfL. Sie stelle im Einlagewettbewerb Stabhochsprung ihre Bestleistung von 2,91 m ein und  siegte im Diskuswurf mit neuer Bestleistung von 28,32 m. Im Kugelstoßen wurde sie Zweite. Mit ihrer Leistung von 10,93 m verfehlte sie ihre Bestleistung nur knapp und auch mit der Speerwurfleistung von 34,70 m (Rang 2) kann sie zufrieden ins Wintertraining starten.

 

In Wipperfürth hatte auch Christian Bludau ein Erfolgserlebnis. Er verbesserte seine Saisonbestleistung im Stabhochsprung auf 4,11 m und führt damit die deutsche Seniorenbestenliste der Altersklasse M40 an.

 

Foto und Text: Rainer Krüger

Die U12-Leichtathletinnen des VfL Gladbeck starten beim Förderwettkampf in Arnsberg. Dabei handelt es sich um einen Teamvergleich, für den sich die besten acht Mannschaften aus Westfalen qualifiziert haben.

Auf die U12-Leichtathletinnen des VfL Gladbeck wartet am Wochenende noch ein sportlicher Höhepunkt. Im Sportzentrum Große Wiese zu Arnsberg wird der sogenannte Förderwettkampf ausgetragen. Die besten acht Teams aus Westfalen wetteifern im Sauerland um den Titel.

„Von Platz zwei bis acht ist alles drin“, sagt Rainer Krüger vom VfL mit Blick in die Meldeliste. Angeführt wird sie von der LG Kreis Gütersloh (5236 Punkte). Dahinter folgen Teams, die in etwa gleich stark einzuschätzen sind. Für den Gladbecker Nachwuchs stehen als drittbestes Team 4935 Punkte zu Buche, für die auf Rang acht notierte Mannschaft der LG Lippe-Süd 4834 Zähler.

Der VfL Gladbeck schickt Christiane Berger (Jahrgang 2003), Sophie Dier (2003), Anabell Dobrzinski (2004), Franziska Fliß (2004), Malina Halfes (2003), Lena Hoffmann (2003), Jill Cara Jarosch (2004), Emiliy Klein (2003), Edona Krasniqi (2003), Sina Rapien (2004), Sydney Reimann (2004), Dana Seifert (2003) und Lea Stwertetschka (2003) an den Start. Trainiert wird das Team von Virginia Tacke und Michael Donath.

Heute haben wir die Sparkassenlauf-Strecke kontrolliert und nachvermessen. Dabei wurden alle Vermessungsmarken überprüft und die Kilometerabschnitte nachmarkiert.

Bei gutem Wetter und noch gesperrter Strecke haben wir heute den Rundkurs der 5-,10- und 21,1km-Distanz unseres Sparkassenlaufs kontrolliert.

Zerborstener Baum nach Sturmtief Ela

Zeugen von Elas Gewalt

Die Sturmschäden, die uns Ela vor einigen Wochen beschert hat, sind weitestgehend beseitig. Die Strecke ist komplett freigeräumt, jedoch zeugen abseits des Wegs imposante Reste der Wettereskapaden vom Pfingstwochenende. Unserem Lauf kann Ela jedoch nichts anhaben. Der Bereich Wittringer Wald wird bis Mitte der Woche wieder für die Nutzung freigegeben.

Mit Hacke, Rechen, Koordinatentafel und Markierungsspray ging es heute in Wittringen darum, die verschwundenen, zu- oder überwucherten Vermessungsmarken aufzuspüren und gegebenenfalls zu ersetzen. Äußerst genau konnten die verschwundenen Abschnittspunkte wieder hergestellt werden, die sowohl Ela als auch der Natur zum Opfer gefallen waren. Durch eine genaue Markierung stellen wir sicher, dass die DLV-zugelassene Strecke genau die zugesagte Länge aufweist und zudem metergenau, in Kilometern getaktet, markiert ist. So ist es für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglich, ihr Renntempo genau zu kontrollieren und nicht zu überpacen und die Kräfte richtig einzuteilen.

Wegnarke auf Asphalt

Wegmarke 10- und 5 km

Da der Rundkurs drei unterschiedliche Distanzen abbildet, werden wir die einzelnen Streckenabschnitte am Veranstaltungstag separat und deutlich unterscheidbar markieren. Die Markierungstafeln werden erst nach dem letzten Läufer der entsprechenden Distanz entfernt.

Wer sich noch anmelden möchte kann dies bis zum 06.08. tun. Unser Online-Meldeportal erreichen Sie unter www.sparkassenlauf.com

Bestleistung bei Testwettkampf

Einen Testwettkampf führte der VfL Gladbeck am vergangenen Dienstag im Gladbecker Stadion durch. Da die Wettkämpfe in den Ferien eher knapp gesät sind – insbesondere im Stabhochsprung – richtete die Leichtathleten des VfL einen Testwettkampf halt selber aus.

 

Julian Meuer nutzte diesen Vorbereitungswettkampf, um seine Form für die Jugend DM in Wattenscheid zu überprüfen. Dies gelang ihm Eindrucksvoll mit einer neuen Bestleistung von 4,60 m und setzte sich gegen Jakob Schuhmann aus Bochum durch, der 4,30 m übersprang. Mit dieser Leistung, für die er nur drei gültige Sprünge (4,20/4,40/4,60) benötigte näherte er sich dem Vereinsrekord, den Heinz-Josef Chlosta im Jahr 1971 aufstellte. Er ließ sich dann auch nicht nehmen, die Höhe von 4,71 m aufzulegen, scheiterte aber noch knapp an dieser Höhe. Nun wird er es in Wattenscheid noch mal versuchen, den Rekord anzugreifen. Sollte ihm dies gelingen, könnte ihm dies auch vielleicht zu einer Platzierung unter den ersten 8 bei den Jugendmeisterschaften verhelfen.

 

Auch Anne Berger und Andre Krüger nutzten diesen Testwettkampf zu neuen Bestleistungen. Beide übersprangen die Höhe von 2,90 m. Magdalena Kensy erzielte 2,80 m und Annika Gruhlke ging mit 2,40 m aus dem Wettbewerb.

 

Foto und Text: Rainer Krüger

Die Stabhochspringer Julian Meuer und Christian Bludau vom VfL Gladbeck waren am Wochenende bei den Westdeutschen U23-Meisterschaften respektive den Deutschen Seniorenmeisterschaften am Start – und kehrten mir unterschiedlichen Eindrücken zurück.

Auf ein erfolgreiches Wochenende blicken Julian Meuer und Christian Bludau, Stabhochspringer vom VfL Gladbeck zurück. Bludau ging bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt an den Start. Mit einer Höhe von 3,70m sicherte er sich den dritten Rang, blieb jedoch unter seiner persönlichen Bestmarke. Trotz Bronze aber zeigte sich Bludau unzufrieden. Der Grund: Eine Oberschenkelverletzung verhinderte weitere Versuche, nachdem er der VfL-Athlet die Einstiegshöhe von 3,60m und anschließend 3,70 m problemlos übersprungen hatte. Mit einer Jahresbestleistung von 3,90 m musste der unlängst gekürte Westfalenmeister untätig zusehen, wie Gold und Silber an seine Konkurrenten gingen, die 3,80m meisterten.

Besser lief es für Julian Meuer. Der 18-jährige Weitspringer, der eigentlich noch der AK U20 angehört, trat bei den Westdeutschen U23-Meisterschaften gegen die Konkurrenz aus Trier bis Minden an und überzeugte dabei auf ganzer Linie. Seine neue persönliche Bestleistung von 4,55m bescherte ihm den vierten Platz. Die Deutschen Jugendmeisterschaften in rund drei Wochen in Wattenscheid können offenbar kommen, denn die Art und Weise, wie Meuer die Latte bei seinen Versuchen überquerte, lässt auf weitere Steigerungen noch in diesem Jahr hoffen.

Quelle: derwesten.de

Anne Berger hat bei den westfälischen Mehrkampfmeisterschaften in Bad Oeynhausen den Titel in der Altersklasse W15 gewonnen. 3491 Punkte bedeuteten den Sieg.

So erfolgreich war sie noch nie: Anne Berger vom VfL Gladbeck hat bei den westfälischen Mehrkampfmeisterschaften in Bad Oeynhausen den Titel in der Altersklasse W15 gewonnen. 3491 Punkte reichten nach sieben Disziplinen zum Gesamtsieg, vier Mal lieferte Berger eine persönliche Bestleistung ab. So geschehen über 100m (13,76 Sek.), im Weitsprung (4,72m), über 80 m Hürden (12.97 Sek.) und am zweiten Tag auch im Kugelstoßen (11,11m), bei dem sie der bis dahin Führenden aus Gütersloh gleich 1,79m abnahm.

Etwas zu viel wollte die von Diplom-Sportlehrer Gerd Meuer betreute Nachwuchs-Athletin dann in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Speerwurf, in der sie erst unlängst zur westfälischen Vizemeisterin gekürt wurde. Mit 31,55m warf sie zwar schlechter als üblich, erzielte aber dennoch die zweitbeste Weite. Nach 1,48m im Hochsprung konnte Berger sich es sogar leisten, im abschließenden 800m-Lauf sechs Sekunden nach der Siegerin ins Ziel zu kommen, ohne ihre westfälische Krone zu gefährden.

Bergers Vereinskollegin Magdalena Kensy sah sich im ostwestfälischen Kurort mitunter ein Jahr älterer Konkurrenz gegenüber und belegte in der weiblichen Jugend U18 als Drittbeste ihres Jahrgangs den fünften Platz. Sie lieferte, so Trainer Meuer, einen „soliden Mehrkampf“ ab – mit Ergebnissen, die nicht sehr weit von ihren Bestleistungen entfernt waren. Die 100m trommelte die 16-Jährige in 13,82 Sek. ab, im Hochsprung überquerte sie 1,60m, über 100m Hürden erreichte sie bei Gegenwind 16,22 Sek. und im Kugelstoßen landete das Drei-Kilogramm-Gerät bei 9,89m. Am zweiten Tag warf Kensy den Speer 30,04m weit, übersprang 4,82m und stellte schließlich über 800m in 2:36,98 Min. einen persönlichen Rekord auf.

Schreiber gibt ihr Debüt
VfL-Athletin Jacqueline Schreiber erzielte bei ihrem ersten Siebenkampf den elften Rang in der Klasse W14. Das zierliche Talent der Rot-Weißen wird im Wurfbereich noch etwas aufholen müssen, lieferte jedoch aus Sicht von Coach Meuer ebenfalls ordentliche Ergebnisse ab. Die 100m lief sie in 14,01 Sek., im Weitsprung erzielte sie 4,43m, im Hochsprung überquerte sie 1,32 m und das Kugelstoßen beendete sie mit einer Weite von 6,94 m. Ihre Zeit von 15,55 Sek. über 80m Hürden bedeuteten für Schreiber eine neue Bestleistung, im Speerwurf allerdings musste sie mit 14,92m einige Einbußen hinnehmen. Nach 800 Laufmetern kam sie nach 2:50,28 Min. ins Ziel – was in der Endabrechnung 2850 Punkte bedeutete.

Quelle: derwesten.de

Zufrieden schaute VfL-Trainer Gerd Meier auf das Abschneiden seiner Schützlinge bei den westfälischen Meisterschaften in Paderborn zurück. Obwohl er verletzungsbedingt noch auf Emely Rickert verzichten musste, die bei der Titelvergabe im Hochsprung ein Wörtchen hätte mitreden können, haben die beiden verbleibenden Athleten bei Ihren Einsätzen überzeugt.

Einen überaus erfolgreichen Tag hatte Anne Berger in der Klasse W15. Nicht nur, dass sie in ihrer Parade-Disziplin, dem Speerwurf, den Vizemeister-Titel mit einer Weite von 35,12 m errang, sondern auch im Diskuswurf erreichte sie das Finale und mit 26,45 m den hervorragenden 4. Rang. Im Stabhochsprung, dem sie sich ernsthaft erst seit dem Wintertraining widmet, übersprang sie 2,60 m und kam auf Rang 5.

Zwei gleich starke Läufe lieferte Fernando Rusch in der Altersklasse M15 ab. Er ging im 80 m Hürdenlauf an den Start. Dort erzielte er mit persönlicher Bestleistung von 12,59 sek. die viertbeste Zeit. Im Endlauf bestätigte er dies, in dem er sich sogar noch auf 12,56 sek verbesserte und Rang 4 erreichte.

Mit mehreren vorderen Platzierungen kehrten die Leichtathleten des VfL Gladbeck 1921 von den westf. Jugendmeisterschaften in Kreuztal heim.

Die beste Platzierung für das von VfL-Diplomsportlehrer Gerd Meuer und Sportwart Rainer Krüger geführte Team gab es für Lars Neuber. Der 18-jährige Weitspringer konnte sich den Vizemeister-Titel im Weitsprung der Klasse U20 sichern. Dabei gelangen dem jungen Sprung-Talent zwei gute Sprünge auf 6,66 und 6,68 m. Dann setzte der auf Rang 3 der Meldeliste geführte Lars Neuber alles auf eine Karte, um nicht nur auf einem Medaillen-Rang zu landen sondern auch noch die magische 7-Meter-Marke zu knacken. Auch wenn dies am Ende nicht gelang, so wurde der Aufwand doch mit dem Silber-Rang belohnt, denn Lars musste sich nur dem ein Jahr älteren Konkurrenten aus Kreuztal, der 7,07 m weit sprang, geschlagen geben. Nach Rang 4 im Winter ein weiterer Erfolg des VfL-Weitspringers.

Im Stabhochsprung-Finale der männlichen Jugend U20 ging Julian Meuer an den Start. Mit 4,20 m schnitt er als 2. seines Jahrganges hinter zwei weiteren älteren Teilnehmer ab und erreichte Rang 4. Da die Anlage insgesamt nicht so einfach zu springen war, taten sich alle Springer etwas schwer und hatten Schwierigkeiten ihren Rhythmus zu finden.

Rang 5 belegte Magdalena Kensy im Stabhochsprung der weiblichen Jugend U18. Sie übersprang 2,70 m und blieb dabei nur knapp unter ihrer Bestleistung. Im Hochsprung übersprang sie 1,53 m und wurde Sechste. Rang 8 gab es für Annika Gruhlke im Stabhochsprung der weiblichen Jugend U18. In der gleichen Altersklasse der Jungs wurde André Krüger im Dreisprung mit 11,20 m Neunter.

Über 400 Teilnehmern aus knapp 150 Vereinen trafen sich am vergangenen Wochenende, um bei den offenen westfälischen Seniorenmeisterschaften der Altersklassen von 30 bis 85 Jahren ihre Meister zu küren. Da das Stadion vom Pfingststurm nur geringfügig in Mitleidenschaft gezogen wurde konnte den Athleten optimale Bedingungen geboten werden. Die Senioren aus Westfalen und überwiegend auch aus dem Nordrhein-Verband lieferten auch prompt zum Teil erstaunliche Leistungen ab.

Auch zwei Gladbecker Athleten holten sich einen Westfalenmeistertitel ab. Christian Bludau, den Gladbeckern besser noch bekannt als Christian Ptaszynski, hat nach mehreren Jahren Abstinenz und Gründung einer Familie den Entschluss gefasst, wieder an die alten Zeiten anzuknüpfen und ist seit dem Frühjahr für den VfL wieder auf Höhenjagd. Mit 3,90 m steigerte er seine Jahresbestleistung um 10 cm und holte sich sein Siegeremblem für den Sieg in der Klasse M40 ab. Er wird die Gladbecker Farben auch bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt vertreten.

Mit der gleichen Höhe glänzte auch Alfred Achtelik, Christians ehemaliger Stabhochsprung-Trainer, der mittlerweile für den FC Nordkirchen antritt, in der Altersklasse M50. Dort war auch ihm der Titel nicht zu nehmen, so dass sich Trainer und Athlet auch in Erfurt wiedersehen werden.

Lars Neuber knackt Vereinsrekord im Weitsprung

Mit einer Reihe von sehr guten Leistungen präsentierten sich die VfL-Leichtathleten am vergangenen Wochenende bei den Leichtathletik-Sportfesten in Gladbeck und Recklinghausen. Ein Ausrufezeichen setzte dabei Lars Neuber beim Borsig-Meeting,  als er bei seinem Sieg  im Weitsprung mit 6,95 m einen neuen Vereinsrekord in der Klasse U 20 aufstellte und dabei die fast 32 Jahre alte Bestmarke von 6,86 m löschte, die gemeinsam von Heiko Schulz und Olaf Kartenberg seit September 1982 gehalten wurde. Dass er zuvor im 100 m-Lauf noch  mit 11,34 s eine weitere persönliche Bestmarke aufgestellt hatte, rundete für ihn den Tag ab.

 

Eine starke Leistung bot Magdalena Kensy im Hochsprung der weibl. Jugend U18. Sie holte sich den Silberrang mit 1,63 m. Eine weitere Bestleistung gab es für Anne Berger, die im Hochsprung der Klasse W15 die Höhe von 1,51 m übersprang und Zweite wurde vor Ina Winckler, die mit 1,40 m Rang 4 belegte.. Im 80 m Hürden-Sprint belegte Anne mit 13,22 s Rang 4. Den gleichen Rang gab es für Andre Krüger und dessen Leistung von  11,48 m im Dreisprung in der Konkurrenz der Klasse U18.

 

Beim Hohenhorst-Meeting in Recklinghausen siegte Anne Berger im Speerwurf der Klasse W15 mit 36,44 m. Im Stabhochsprung übersprang Anne 2,60 m und kam damit auf Rang 2. Magdalena Kensy tat es ihr gleich und wurde Zweite im Hochsprung der weiblichen Jugend U18 mit 1,57 m. Im Stabhochsprung steigerte sich Magdalena Kensy auf 2,80 m und siegte damit in ihrer Altersklasse. Annika Gruhlke kam mit 2,50 m auf Rang 4. Zwei vierte Plätze gab es noch für Jacqueline Schreiber und Vanessa Becker in der Altersklasse W14. Vanessa war den Speer auf 17,29 m und Jacqueline Schreiber übersprang im Hochsprung 1,31 m.

 

Foto und Text: Rainer Krüger

Julian Meuer überrascht mit Rang 4 im Stabhochsprung

Zufrieden sah man VfL-Trainer Gerd Meuer im Bottroper Jahnstadion bei den NRW-Meisterschaften, denn die drei Athleten des VfL Gladbeck 1921 erfüllten die Erwartungen. Dabei überraschte Sohn Julian Meuer im Stabhochsprung der Männer, als er nicht nur die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften erfüllte, sondern mit seiner neuen Bestleistung von 4,50 m auch noch den hervorragenden 4. Platz belegte. Offenbar hat er die leichte Verletzung, die er sich bei einem Stabbruch beim letzten Wettkampf zugezogen hat, gut überwunden und wird nun die VfL-Farben bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Wattenscheid vertreten.

 

Zeitgleich ging an der Weitsprunggrube Lars Neuber in einem international verstärkten Feld an den Start, da die NRW-Meisterschaften mit der Bottroper Leichtathletik-Gala zusammengelegt wurden. Mit 6,55 m überzeugte er und platzierte sich mit Rang 11 besser als erwartet werden konnte in dem hochklassigen Feld. Wären nicht die drei ersten Plätze durch internationale Athleten wie dem britischen Rekordhalter Tomlinson, der in Bottrop mit 8,23 m Stadion-Rekord sprang, dem Cubaner Martinez (7,99 m) und dem Spanier Meliz (7,68 m) belegt worden, hätte es für den Jugendlichen Lars Neuber sogar für das Finale der besten 8 gereicht.

Das ganz große Los hat dann abschließend noch Maxim Stolle gezogen, die sich im Feld der 15 Speerwerferinnen mit der Europameisterin von 2010 und Bronzemedaillengewinnerin von London, Linda Stahl, zwei weiteren Leverkusenerinnen und einer Russin messen durfte. Mit 39,06 m legte sie im dritten Versuch dann ihre Nervosität ab und beendete den Wettbewerb auf dem guten 9. Rang. Für die Teilnahme am Finale hätte es schon einer neuen persönlichen Bestleistung bedurft, so dass  Maxim, die als 19. der Meldeliste angereist war, zufrieden sein durfte.

Text und Bilder: Rainer Krüger

5 Titel, 6 Mal Silber und 3 Bronzemedaillen erringen die Leichtathleten des VfL Gladbeck 1921 bei den Bezirksmeisterschaften in Recklinghausen und sorgten für Zufriedenheit bei den Trainern Gerd Meuer, Rainer Krüger und Martin Boeff.

Für einen deutlichen Sieg sorgte Lars Neuber im Weitsprung der Klasse U20. Er siegte mit 6,64 m und übertraf den Zweitplatzierten um 55 cm. Nach diesem Einstand lief Lars noch zwei Bestzeiten im 100 m-Sprint. Zunächst steigerte er sich im Vorlauf auf 11,41 sec. bei leichtem Rückenwind. Im Finale verbesserte er sich dann bei Windstille noch auf 11,38 sec. und errang damit die Bronzemedaille.

Für eine Überraschung sorgte Maxim Stolle. Die 23-jährige ist erst vor wenigen Tagen von einem Auslands-Semester zurück gekehrt und ging offenbar so locker an die Aufgabe, dass sie den 600 g-Speer auf 40,96 m warf und damit nur knapp unter ihrer absoluten Besleistung blieb. Mit mehr als 3 m Vorsprung sicherte sie sich den obersten Platz auf dem Siegertreppchen.

Einen weiteren Sieg gab es für Fernando Rusch, der über 80 m Hürden der Klasse M15 in neuer persönlicher Bestzeit von 12,70 sec. durchs Ziel lief. Im Hochsprung wurde er Vierter mit 1,42 m.

Die Siegerhöhe von Emely Rickert im Hochsprung der Klasse W14 lautete 1,53 m. Sie leistete sich bei allen übersprungenen Höhen keinen Fehlversuch und zeigte sich gut gerüstet für die westfälischen Jugendmeisterschaften in wenigen Wochen.

Rang 3 erzielte sie darüber hinaus noch im Speerwurf, in dem sie das 500 g-Gerät auf 24,45 m warf.

Siegerin im Kugelstoßen der Klasse W15 wurde Anne Berger. Sie traf die 10 m-Linie auf den Zentimeter und setzte sich gegen ihre 11 Gegnerinnen durch. Drei  Vizemeisterschaften steuerte sie noch im Speerwurf (mit Bestleistung von 38,38 m), im Diskuswurf ihrer Klasse, in dem sie 26,28 m erzielte und im Stabhochsprung mit 2,70 bei.

Vizemeister im Stabhochsprung der Jugend U20 wurde Julian Meuer, der 4,30 m übersprang. Die gleiche Platzierung erzielte Magdalena Kensy, die nach ihrem Fußbruch mit 1,59 m eine tolle Leistung ablieferte. Auch im Stabhochsprung holte sie Silber mit 2,70 m. Annika Gruhlke kam hier mit 2,50 m auf Rang 4. Ebenfalls Rang 4 bedeutete Magdalenas neue Bestleistung von 5,07 m im Weitsprung.

André Krüger kam in seinem ersten Dreisprung-Wettkampf auf Rang 3 in der männlichen Jugend U18 und erzielte dabei 11,21 m.

Text und Bilder: Rainer Krüger

Leichtathleten trotzen schlechtem Wetter – 6 Siege für Luis Cruz-Behler und Julian Winking

Dem schlechten Wetter zum Trotz lieferten die Leichtathleten von VfL und TV Gladbeck beim traditionellen Artur-Schirrmacher-Sportfest gute Leistungen ab und konnten mit vielen Siegen und guten Platzierungen überzeugen.

Keine ruhige Nacht hatte VfL-Sportwart Rainer Krüger vor dem vergangenen Sonntag, den  nach den Wetterprognosen drohte das vom VfL ausgerichtete Sportfest ins Wasser zu fallen. Es kam dann allerdings Gott sei Dank besser als erwartet, so dass die Athleten wohl mit kaltem (Gegen-)Wind und zwei Regengüssen zu kämpfen hatten, aber ihr Programm durchführen konnten.

Abwechselnd ganz oben auf dem Siegertreppchen standen Luis Cruz-Behler und Julian Winking (beide VfL) in der Klasse M12: Zunächst siegte Luis über 75 m in 11,07 s vor Julian (11,55 sec) und im 80 m Hürdenlauf (Luis 11,25 sec, Julian 11,58 sec.). Danach siegte Julian Winking im Hochsprung der mit 1,20 m. Luis übersprang 1,16 m und wurde Dritter. Einen Doppelsieg gab es dann auch im Weitsprung für Julian (3,91 m) und Luis (3,89 m). Ähnlich knapp ging es dann im Kugelstoß zu, den Luis Cruz-Behler mit 5,59 m zu 5,52 m für sich entschied. Im Speerwurf landete das 400 g-Gerät auf 17,64 m und bescherte Luis Cruz-Behler Rang 2.

Über 100 m der Männer siegte Thomas Lohrengel (TV) in 11,52 sec. Im Weitsprung gab es für Carsten Wolany (TV) Rang 3 für 5,94 m.

2014_SarahIn der männlichen Jugend U20 lief Timo Richterich (TV) über 100 m in 11,34 sec. auf Rang 1. Das gleiche gelang ihm dann noch über 200 m in 22,96 sec. 3. wurde Jonathan Pens (TV) mit 23,87s.

Rang 2 im Weitprung errang Justin Musielak (VfL) mit 5,00 m.

In der männlichen Jugend U18 siegte Florian Zellewitz (TV) über 200 m in 23,70 s vor Jonas Reichmann (TV) 24,32. 11,64 sec benötigte Florian über 100 m, womit er Rang 2 erreichte. Im Hochsprung gab es Bronze für André Krüger (VfL) mit 1,60 m. Im 100 m-Lauf der Klasse M15  wurde Hendrik Vogler (TV) Zweiter mit 12,69 sec.. Gleiches gelang Fernando Rusch (VfL) über 80 m Hürden in 12,80 sec. Im Hochsprung kam Fernando mit 1,48 m auf Rang 3, im Weitsprung belegte er mit 4,65 m Rang 2.

In der Weiblichen Jugend U18 wurde die Hochsprung-Konkurrenz  von Magdalena Kensy (VfL) gewonnen, die 1,56 m übersprang. In der Klasse W14 siegte Pauline Sowa (TV) mit 2:37,21min. Rang 3 im 100 m-Lauf errang Jacqueline Schreiber (VfL) 14,44 sec. Siegerin im Hochsprung W14 wurde Emely Rickert (VfL) mit 1,52 m. Jacqueline Schreiber (VfL) kam mit 1,32 m auf Rang 3.

In der Altersklasse W12 siegte Giulia Postel (VfL) im Kugelstoßen 5,92 m. Sarah Braun (VfL) 1,20 m wurde Zweite im Hochsprung. Auf Rang 3 lief Giulia Postel im 75 m-Sprint in 12,52 sec. Die gleiche Platzierung gab es für sie im Weitsprung für die Weite von 3,41 m. In der AK W11 siegten Sophie Dier und Lena Hoffmann (beide VfL) mit 1,08 m. Rang 3 gab es für Sophie Dier (8,38 sec) im 75 m-Lauf und Weitsprung (3,62 m). Im Schlagball siegte Sophie Dier mit 36,00 m, Dana Seifert (VfL) kam mit 27,50 m auf Rang 3.

Bei den 10-jährigen Kinder lief Franziska Fliß (VfL) in 8,63 sec. auf Rang 2 vor Jill Cara Jarosch (VfL) 8,64 sec. Im Hochsprung siegte Jill Cara Jarosch mit 1,12 m, im Weitsprung wurde Jill Cara Zweite mit 3,40 m. Den Sieg im Schlagball sicherte sich Franziska Fliß (VfL) 29,00 m, Sophie Schwarz (VfL) wurde Dritte mit 17,00 m. Meret Menzel (VfL) siegte über 600 m der AK W9 in 2:53,50min. Siegerin im Weitsprung W9 wurde Hannah Winking (VfL) 3,02 m vor Meret Menzel (VfL) 2,57m. Schlagball 80g: 1. Hannah Winking (VfL) 13,00 m, 2. Meret Menzel (VfL) 13,00. In der Klasse W8 siegte über 600 m Amira Adio (VfL) 2:45,79min. Gleiches gelang ihr im Weitsprung (2,72 m) und Schlagball (15,00 m).

Über 600 m der Kinder M09 kam Marius Albrecht (VfL,2:37,25min) auf Rang 2 vor Cedric Rauer (VfL,2:48,85min.). Im Schlagball wurde Marius Albrecht (VfL) Dritter mit 23,00 m. Drei Siege gab es bei den Kindern M08 für Lars Heilig: Er siegte über 600 m (2:31,11min.) vor 2. Paul Jost (VfL, 2:37,76min.) und Leonard Lippeck (VfL, 3:27,04min.), im Weitsprung mit 2,80 m vor seinen Vereinskameraden Tom Deiters (2,37m) und Paul Jost (2,30m) und auch im Schlagball mit 23,00 m. Paul Jost (12,00m) und Leonard Lippeck 9,50m kamen auf die Plätze 2 und 3.

Jüngster Sieger war in der AK M7 Fabian Dier (VfL) der über 30 m(7,41 sec.), im Weitsprung (1,82 m) und im Schlagball (12,00 m) gewann.

Zufrieden zeigte sich Diplom-Sportlehrer und Schüler-Trainer des VfL Gladbeck, Gerd Meuer, mit dem Abschneiden seiner Schützlinge bei den offenen Kreismehrkampfmeisterschaften in Lüdinghausen.

In der Klasse W14 siegte Emely Rickert im Block Sprint/Sprung mit 2305 Punkten. Sie erzielte diesen Punktwert mit folgenden Einzelleistungen: 100 m in 14,30 s, 80 m Hürden in 14,03 s, Weitsprung 4,09 m und persönlichen Bestleistungen von 1,54 m im Hochsprung und Speerwurf (20,21 m). Rang zwei belegte ihre Vereinskameradin Jacqueline Schreiber. Ihr Punktwert von 1986 Punkten mit dem sie die Drittplatzierte mit nur 1 Punkt besiegte, ergab sich aus den Leistungen 14,50 s (100 m), 15,50 s (80 m Hü), 4,15 m (Weit), 1,26 m (Hoch) und 14,49 m im Speerwurf.

Einen weiteren Sieg steuerte Anne Berger im Block Wurf der Altersklasse W15 bei. Sie erzielte eine neue Bestleistung von 1408 P. Über 100 m und 80 m Hü lief sie 13,96 bzw. 13,39 s. 4,44 m wurden bei ihrem besten Weitsprung gemessen, Im Kugelstoßen landete das 3-kg-Gerät bei 10,07 m und im Diskuswurf warf sie die Scheibe auf 26,26 m.

In der AK W15 ging auch noch Ina Winckler im Block Sprint/Sprung an den Start. Sie erreichte Rang 3 mit einer Leistung von 1674 Punkten. Sie lief die 100 m in 14,54 s, sprang 4,11 m weit und 1,38 m hoch und warf den 500 g-Speer auf 16,30 m.

Gut in Form präsentierten sich die Leichtathleten des VfL Gladbeck 1921 bei der traditionellen Bahneröffnung in Wanne-Eickel. Das galt insbesondere für Marcel Neuber, der aus dem Training heraus über 100 m der Männer sein zweitbestes Ergebnis überhaupt erreichte und bei Windstille in 11,20 sek auf den zweiten Rang lief. Über 200 m war er noch erfolgreicher. In 22,56 sek. gewann er die Konkurrenz und blieb nur wenig über seiner Bestleistung.

 

Sein Bruder Lars Neuber konnte sich ebenfalls über einen perfekten Saisoneinstand freuen. Im 100 m-Sprint wurde deutlich, dass Lars die letzte Tempolauf-Einheit nicht ganz so gut verkraftet hat. Mit 11,67 sek lief er auf Rang 4. Die Müdigkeit schien er sich dabei aber aus den Beinen gelaufen zu haben, denn im Weitsprung gelangen ihm gleich 6 gute Sprünge von denen der weiteste mit 6,62 m gemessen wurde. Mit dieser Weite war er dann auch nicht zu schlagen. Justin Musielak wurde Vierter mit 5,26 m.

 

Bestleistungen gab es dann noch für Andre Krüger (12,98 s/26,06s) und Christopher Kapteina (13,34 s/26,70 s) über 100 m und 200 m der männlichen Jugend U 18.

 

Foto und Text: Rainer Krüger

Gutes Wetter und gute Ergebnisse gab es für die Leichtathleten beim 1. Werfertag des VfL Gladbeck 1921 am Wochenende im Gladbecker Stadion. 72 Athleten aus 19 Vereinen hatten für das Sportfest gemeldet und hatten im Stadion optimale Bedingungen für den Saisoneinstand, denn das angekündigte schlechte Wetter blieb fern. Neben Spitzenleistungen einiger auswärtiger Athleten konnten sich auch die heimischen Athleten des Veranstalters sowie des TV Gladbeck auf dem Treppchen platzieren.

So siegte Anne Berger (VfL) im Kugelstoßen der Jugend W15 mit 10,37 m und im Diskuswurf mit 26,76 m. Im Speerwurf gab es für sie mit neuer Bestleistung von 35,16 m Rang 2. Mara Michelle Leiting (TV) wurde 3. im Kugelstoßen mit 7,87 m.

Im Speewurf der Jugend W14 siegte Linda Möller (TV) mit 26,85 m. Ihre Vereinskameradin Pauline Sowa wurde 3. mit 18,85 m. In der gleichen Altersklasse wurde Charlotte Wingartz Zweite im Kugelstoßen mit 6,98 m vor Jacqueline Schreiber (VfL), die 6,58 m stieß.

In der Altersklasse männliche Jugend U20 konnten zwei Gladbecker jeweils den Silberrang ergattern. Julian Meuer (VfL) kam mit 1,99 m im Kugelstoßen mit dem für ihn neuen 6kg-Gerät auf Rang 2. Julian Pens warf den 800 g-Speer auf 44,73 m.

 

In der Altersklasse M 14 gab es für Philip Lechner (TV) Rang 2 im Kugelstoßen mit 9,67 m. Sein Vereinskamerad Lasse Möller tat es ihm im Speerwurf gleich mit erzielten 29,49 m.

Beitrag: Rainer Krüger

6 mal Gold, 8 mal Silber und 3 mal Bronze war die Ausbeute der Leichtathletik-Schüler bei den Kreiswaldlaufmeisterschaften in Gelsenkirchen, die von den Leichtathleten des FC Schalke 04 erstmalig am Berger See ausgerichtet wurden.

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Mehr als zufrieden zeigte sich VfL-Trainer Gerd Meuer mit dem Abschneiden seiner Schützlinge bei den westfälischen Hallenmeisterschaften der Jugend U16 in Paderborn. 3 Athleten gingen 5 Mal an den Start und konnten sich 4 Mal unter den Besten 8 behaupten.

 

Gleich zwei Erfolgserlebnisse gab es für Anne Berger. Sie trat im Stabhochsprung und im Kugelstoßen der AK W15 an. Mit dem Handicap, dass beide Disziplinen nahezu parallel statt fanden, ging Anne ganz pragmatisch um. Im Kugelstoßen reichte ihr ein Versuch, in dem sie eine neue Bestleistung von 10,39 m erreichte. Danach entschied sie sich, ihre Konzentration ganz auf den Stabhochsprung zu legen und die Entscheidung wurde doppelt belohnt. Im Kugelstoßen brachte ihr der gute Versuch Platz 8 und auch im Stabhochsprung konnte sie mit 2,50 m eine neue Bestleistung erzielen und erreichte dort den Bronzerang.

 

Ebenfalls Bronze erreichte Emely Rickert in der AK W14 im Hochsprung. Bis zur Höhe von 1,48 m zeigte sich Emely bei ihren ersten Westfalenmeisterschaften noch etwas nervös  und zitterte sich über die Höhe. Dann legte sie dies aber ab und übersprang ihre bisherige Bestleistung von 1,52 m im ersten Versuch. Erst bei der neuen Bestmarke von 1,56 m scheiterte sie hauchdünn, wurde aber mit Rang 3 entschädigt.

Im 60 m Hürdensprint trat sie auch noch an, verpasste aber trotz Bestzeit von 10,26 sek den Endlauf um 15 Hundertstel-Sekunden.

 

Der dritte im Bunde war Fernando Rusch in der AK M15. Er steigerte sich im 60 m Hürdensprint auf die neue Bestzeit von 9,71 sek und landete auf dem guten 4. Rang.

 

Foto und Text: Rainer Krüger

Luis Cruz-Behler mit 4 Titeln erfolgreichster VfL-er

12 Gold-, 16 Silber- und 13 Bronzemedaillen waren die Ausbeute des VfL Gladbeck 1921 bei den Kreis-Hallenmeisterschaften des LA-Kreises Gelsenkirchen/Gladbeck in der Wattenscheider Leichtathletik-Halle.

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Die ersten Wettkämpfe für den LA-Kreis Gelsenkirchen stehen an. Endlich geht es wieder los!
Dabei gibt es frohe Kunde: Seit Januar gelten neue Wettkampfregeln, die durch die IAAF (International Association of Athletics Federation, Weltleichtathletikverband) festgelegt werden. Diese sind auch für den Bereich des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) verbindlich.

Wichtig für Athleten und Kampfrichter, dass die deutsche Novelle auf sich warten lässt, weil die englische Version erst einmal übersetzt und gedruckt werden muss.

Der DLV  hat jedoch eine Übersicht zusammengestellt, aus der die wichtigsten Änderungen hervorgehen. Sie können die neue IWR (englischsprachig) und die Änderungsübersicht des DLV auf unserer Hilfsmittelseite für Kampfrichter als pdf-Dokument herunterladen (siehe unter IWR).

Wir wünschen allen Athleten und Karis eine gesunde und fair verlaufende Saison!

Rang 2 in der Gesamtwertung, zwei Einzelsiege der Mädchenmannschaften U12 und U16 sowie jede Menge guter Ergebnisse waren die Ausbeute beim diesjährigen Hallenvergleichskampf in Gevelsberg zwischen den Vereinen von SG Eintracht Ergste, Sportfreunden Gevelsberg, DJK Blau-Weiß Annen, TSV Hagen 1860 und dem VfL Gladbeck.

Alles im Griff hatte Fernando Rusch in der Altersklasse M 15. Er steuerte 4 Siege zum Gesamtergebnis bei. Nachdem er im 30 m-Sprint in 4,6 sek. Siegte, gewann er auch die 35 m Hürden in 6,2 sek. Im Hochsprung gab es für ihn eine neue Bestleistung von 1,52 m ebenso im Kugelstoßen, wo er 9,27 m erreichte.

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Wir sind froh, Ihnen nach langem Warten unsere Internetseite im neuen Gewand vorstellen zu dürfen.

Die Anpassungen und die Übernahme alle Funktionen wie automatische, dynamische Ausschreibungs und Ergebnisbereitstellung sowie der Umbau der Kampfrichterseite haben etwas Zeit gekostet. Wir glauben aber, dass sich das Warten gelohnt hat.
In den kommenden Wochen werden wir noch die Pressemitteilungen der Vorjahre sukzessiv nachpflegen.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere neuen Seiten gefallen und wünschen viel Spaß beim Surfen!

LarsNeuberAuf den Punkt genau in Form präsentierten sich Julian Meuer und Lars Neuber bei den westfälischen Hallen-Meisterschaften der Jugendklasse U20 in Bielefeld.

Zunächst lieferte der 18-jährige Lars Neuber einen hervorragenden Weitsprung-Wettkampf ab. Gleich im ersten Versuch gelang ihm mit 6,61 m eine neue Bestweite, die er dann im zweiten (6,67 m) und dritten Versuch (6,62 m) noch übertraf. Somit konnte sich Lars als Sechster der Meldeliste noch auf Rang 4 vorschieben. Im 60 m-Sprint gab es weitere Bestmarken. Im Vorlauf kam er auf 7,25 sek. und im Endlauf konnte er dies mit 7,24 sek noch unterbieten und kam damit auf Rang 9.

Julian Meuer wollte da nicht zurückstehen. In der Stabhochsprung-Konkurrenz stellte er auch souverän seine Bestmarke von 4,40 m ein und scheiterte erst an der neuen Bestmarke von 4,50 m. Bei der gleichen Höhe wie der Silbermedaillengewinner gab es für ihn Bronze. Beide Sportler werden die Farben des VfL auch am kommenden Sonntag in Leverkusen bei den westdeutschen Meisterschaften vertreten. Magdalena Kensy, gerade erst in die Jugendklasse U18 aufgestiegen, komplettierte das Ergebnis mit einem achten Rang im Hochsprung der Mädchen und einer übersprungenen Höhe von 1,51 m.

Nach dem Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes in Stadtmitte rückt als nächstes die Erneuerung der Tartanbahn im Gladbecker Stadion in den Blickpunkt. Dies kündigte Bürgermeister Ulrich Roland am Freitagabend beim Wirtschafts- und Neujahrsempfang an.

„Der Sport hat in unserer Stadt einen hohen Stellenwert. Die Weiterentwicklung unserer kommunalen Sport-Infrastruktur ist daher von großer Bedeutung“, so Bürgermeister Roland.

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Dank unserer Wettkampfsoftware COSA Win und dem Leichtathletik-Portal LADV.de können wir allen Athletinnen und Athleten einen besonderen Service anbieten: Jeder kann kostenfrei seine persönliche Urkunde online erstellen lassen und ausdrucken. Unerheblich, auf welchem Rang der Athlet platziert wurde.

Dazu müssen Sie im Leichtathletik-Portal www.ladv.de die Ergebnisliste unserer Veranstaltung aufrufen (einen Link finden Sie in der Regel auf unserer Veranstaltungsseite). Rechts neben jedem Einzelergebnis finden Sie einen blauen Pfeil. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein PDF-Dokument mit der entsprechenden Urkunde.

Wir gehen davon aus, dass Sie von unserem neuen Angebot reichlich Gebrauch machen und sind für jede konstruktive Kritik offen.

Glück auf!

2012-Coesfeld_012

Voll erfüllt hat Julian Meuer die Erwartungen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock. Mit 4,40 m übersprang Julian nicht nur eine neue Bestleistung sondern wurde am Ende mit einem zwar erhofften, aber nicht unbedingt zu erwartetenden sechsten Rang in der Altersklasse U18 belohnt. Damit hat der 16-jährige Gymnasiast aus Marl einen vorläufigen Höhepunkt in seiner sportlichen Karriere gesetzt und seine Bestleistung aus dem Jahr 2012 um 60 cm gesteigert. Dabei war er am ersten Wettkampftag der DM auf den Punkt genau fit. Nach einem ungültigen Versuch über die Anfangshöhe von 4,00 m übersprang er die folgenden 4,15 souverän. Auch seine Bestleistung von 4,30 m stellte er nach nur einem Fehlversuch ein, für seine persönliche Rekordhöhe von 4,40 m brauchte er sogar nur einen Sprung. Am Ende nahm der Wettkampf genau den Verlauf, den Trainer und Vater Gerd Meuer insgeheim erhoffte. Gemeinsam mit STabhochsprung-Trainer Martin Boeff freuten sich die beiden über den souveränen Auftritt von Julian Meuer.

Die Vorbereitung auf die deutschen Meisterschaften verliefen mit Höhen und Tiefen. Bereits früh im Mai gelang ihm eine Steigerung auf 4,00 m bei einem Wettkampf in Recklinghausen. Beim ersten Saisonhöhepunkt wollte er dann eigentlich die Qualifikationsnorm von 4,30 m packen. In einem Nerven aufreibenden Wettkampf, der immer wieder unterbrochen werden musste, weil seine Konkurrenten mittlerweile die vierte Latte des Veranstalters zerbrachen und im letzten Winkel des STadions nach Ersatzlatten gesucht werden musste, blieb er mit 4,10 m noch unter der Norm, auch wenn er sich den westfälischen Vizemeister-Titel sichern konnte.

Da er jedoch spürte, dass er in sehr guter Form war, nahm er die letzten beiden Qualifikationswettkämpfe in Kaarst und Lennestadt zwei Tage vor Quali-Schluss wahr. Und in Lennestadt gelang Julian dann der Sprung zur Jugend-DM, der sich jetzt mit dem sechsten Rang auszahlte. Wer jetzt aber glaubt, Julian würde die Saison abhaken, der täuscht sich. Auch wenn es sehr schwer wird möchte der 17-jährige den 30 Jahre alten Vereinsrekord von Olaf Kartenberg, der bei 4,62 m steht, angreifen. Man soll sich ja schließlich Ziele setzen….

Ein zufriedenes Gesicht machte Gerd Meuer zum Abschluss des zweiten Tages bei den westfälischen Mehrkampfmeisterschaften in Rheine. Drei seiner Schützlinge und auch die Siebenkampf-Mannschaft schafften den Sprung aufs Treppchen.

Beste VfL-erin war Magdalena Kensy im Siebenkampf der Klasse W15. Sie überzeugte am ersten Tag mit Bestleistungen im 100 m-Sprint von 13,58 s, Kugelstoßen (10,07 m) und weiteren guten Leistungen in der Nähe ihrer Bestleistungen im Hochsprung (1,52 m) und Weitsprung (4,64m). Etwas Pech hatten alle Weitspringerinnen mit dem Gegenwind weit über 2 m/s, der noch bessere Leistungen verhindert. Am zweiten Tag wirkte sie zunächst am frühen Morgen über die 80 m-Hürdenstrecke noch etwas verschlafen (13,84s). Dies änderte sich aber dann im Speerwurf (29,45 m) und einer neuen Bestleistung im 800 m-Lauf (2:37,88 min) als krönendem Abschluss. Die Top-Leistungen der 15-jährigen (3 x Riegenbeste, je 2 x , die im Winter noch wegen eines Fußbruches pausieren musste, ergaben ein Ergebnis von 3459 Punkten und Rang 5.

Konzentriert zu guten Ergebnissen: Magdalena Kensy

Konzentriert zu guten Ergebnissen: Magdalena Kensy

Anne Berger konnte sich ebenfalls auf dem Treppchen platzieren und mit 3093 P. Platz 8 in der Klasse W14 erringen. Ihre besten Ergebnisse erzielte Anne als Riegenbeste im Kugelstoßen (8,80 m) und im Speerwurf mit 31,84 m. 4,20 m im Weitsprung, 14,36 s bzw. 14,90 s über 100 m/80 m Hürden, 1,32 m im Hochsprung und 2:48,23 min im 800 m-Lauf bedeuteten für sie in der Endabrechnung Rang 8. Zusammen mit Annika Gruhlke, die in der Klasse W15 2906 Punkte erreichte, kamen die beiden Mädchen in der Mannschaftswertung auf 9458 P. und Rang 6.

Fernando Rusch ging im Blockwettkampf der Schüler M14 an den Start. Er erzielte 13,88 s im 100 m-Sprint, 14,19 s im 80 m Hürdenlauf, 1,44 m im Hochsprung, 23,93 m im Speerwurf und 4,16 m im Weitsprung. Damit kam er auf 2156 Punkte und auf Rang 8.

Donwload: Ergebnisliste

André Krüger und Fernando Rusch

André Krüger und Fernando Rusch

Gelohnt hat sich die 70-minütige Anfahrt nach Kreuztal für die 4 jugendlichen Sportler des VfL Gladbeck 1921. Vier Mal an den Start ging Anne Berger in der Klasse W14 an den Start. Über 80 m Hürden lief sie in 13,82 sec ins Finale. Dort kam sie jedoch aus dem Rhythmus und brach das Rennen ab. Im gleichzeitig stattfindenden Speerwurf-Wettbewerb hielt sie sich dann jedoch schadlos und belegte mit 33,38 m den vierten Rang. Auch im Diskuswurf konnte sie sich unter den ersten Acht platzieren. Mit 23,55 m belegte sie Rang 6. Rang 11 gab es für sie noch im Kugelstoß-Wettbewerb, in dem sie mit 8,85 m nur wenig unter ihrer Bestleistung blieb.

Ebenso gut wie Anne Berger präsentierte sich Magdalena Kensy. Im Hochsprung W15 gab es für sie eine Jahresbestleistung von 1,53 m. Nur hauchdünn scheiterte sie an 1,56 m und wurde mit Rang 5 belohnt. Die gleiche Platzierung erzielte sie im Stabhochsprung ihrer Altersklasse. Erst an der neuen Bestleistung von 2,50 m scheiterte und wurde mit übersprungenen 2,40 m in der Bestenliste notiert.

Magdalena Kensy

Magdalena Kensy

Rang 8 im 80 m Hürdenlauf der Jugend M14 gab es für Fernando Rusch, der in 13,98 sec gestoppt wurde. In der Altersklasse M15 erzielte André Krüger mit 13,09 sec eine neue pers. Bestleistung. Im Speerwurf kam er mit 34,98 m auf Rang 12.

Link: Ergebnisliste


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